2. Stützpunktveranstaltung am 07. Juni 2010
Ziel der Veranstaltung
Motiviert durch den großen Zuspruch und die positive Resonanz, die die 1. Stützpunktveranstaltung des Deggendorfer Forums 2009 erhalten hat, richtete sich das Ziel der diesjährigen Veranstaltung verstärkt auf die kritische Hinterfragung von mathematischen Verfahren bei der Analyse von Datenbeständen.
- Eignet sich die Ziffernanalyse zur Betrugsvorklassifikation, wo liegen die Chancen und Risiken dieser Methoden?
- Wie können dokumentierte Risiken bewertet werden, wenn ein Ausgangsrisiko auch in einem Folgedokument ewähnt wird?
- Benford ist ja nicht tot, aber hat er den Platz der ihm gebührt?
- Wie sieht risikoorientierte Datenanalyse aus, wenn mathematisch-statistische Stichprobenverfahren aufgrund sehr großer Datenmengen vom Prüfer nicht mehr effizient abgearbeitet werden können?
- Integere Prozesse, vor allem in der Kreditorenbuchhaltung, sind für Unternehmen von essentieller Bedeutung. Wie kann ein bewusstes oder unbewusstes Umgehen betrieblicher Richtlinien in diesem Bereich mit analytischen Methoden entdeckt werden?
Thema der Veranstaltung

„Möglichkeiten und Grenzen quantitativer Methoden in der Wirtschaftsprüfung / Steuerberatung und internen Revision"
Der Einsatz digitaler Prüfungsmethoden und die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Werkzeuge und Tools lässt sehr häufig den Eindruck entstehen, dass Lösungen auf Knopfdruck verfügbar sind. Die Verfügbarkeit ausgereifter Technik ist sicherlich eine der treibenden Voraussetzungen, dass sich digitale Prüfmethoden einer immer größeren Beliebtheit erfreuen, dürfen aber nicht den Blick verstellen für die grundlegenden Annahmen und die damit einhergehenden Chancen und Grenzen dieser Methoden.
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